FÜHRUNGEN

Wir bieten Ihnen verschiedene Führungsformate in der Villa Schöningen an, die Sie bei uns buchen können. 

 

 

FÜHRUNG DURCH DIE DAUERAUSSTELLUNG

In der Führung durch die Dauerausstellung der Villa Schöningen können Sie Informationen zur Geschichte des Hauses, zur Geschichte des geteilten Deutschlands und zur Glienicker Brücke erhalten.

Dauer: 45 Minuten | Preis: 60 EUR, zzgl. Eintritt

 

FÜHRUNG ZUR GESCHICHTE DER GLIENICKER BRÜCKE

Ergänzen Sie Ihre Führung durch unsere Dauerausstellung mit der Erkundung der geschichtsträchtigen Glienicker Brücke. Lernen Sie den Schauplatz der Agentenaustausche genauer kennen.

Dauer: 60 Minuten | Preis: 70 EUR, zzgl. Eintritt

 

FÜHRUNG DURCH DIE KUNSTAUSSTELLUNG

In der Villa Schöningen werden wechselnde Ausstellungen international beachteter Künstler gezeigt. Erfahren Sie kunsthistorische Hintergründe bei einer Führung durch die aktuelle Ausstellung!

Dauer: 45 Minuten | Preis: 60 EUR, zzgl. Eintritt

 

FÜHRUNG DURCH DIE VILLA SCHÖNINGEN

Interessieren Sie sich für Kunst und Geschichte, dann ist die Führung durch das gesamte Ausstellungshaus für Sie geeignet!

Dauer: 90 Minuten | Preis: 90 EUR, zzgl. Eintritt

 

FÜHRUNG FÜR KINDER

Die Villa Schöningen veranstaltet zu unseren aktuellen Kunstausstellungen und zur Dauerausstellung Führungen für Kinder. Auf Wunsch können die Führungen durch kreative Workshops ergänzt werden. Dabei unterstützen und schulen ausgebildete und erfahrene Künstlerinnen die Kreativität der Kinder.

Dauer: 45 Minuten | Preis: 60 EUR, zzgl. Eintritt

 

Gerne organisieren wir individuelle Führungen durch Potsdam für Sie. Erkunden Sie neben der Villa Schöningen beispielsweise auch den Cecilienhof im Neuen Garten oder das Schloß Glienicke auf der gegenüberliegenden Seite der Glienicker Brücke.

Alle Führungen werden auch außerhalb der Öffnungszeiten angeboten.

 

KINDER UND JUGENDLICHE UNTER 18 JAHREN HABEN FREIEN EINTRITT!

 

Kontakt: Hanne Bahra


E: hanne.bahra@villa-schoeningen.de

Villa Schöningen GmbH


Berliner Straße 86, 14467 Potsdam

Telefon: 0331-200 17 41


HIGH NOON auf der Glienicker Brücke

 

Führung mit dem ehemaligen CIA-Agenten

Eberhard Fätkenheuer in der Villa Schöningen

 

Glienicker Brücke. 11. Juni 1985. 12 Uhr mittags. Ein Bus mit Ex-Agenten der CIA fährt auf Ostseite vor. Eberhard Fätkenheuer, seit sechs Jahren Gefangener des Staatssicherheitsdienstes der DDR, ist einer von ihnen. Der ehemalige CIA-Agent ist Teil des größten Agentenaustausches zwischen Ost und West seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. „High Noon“ auf der Glienicker Brücke. 23 Agenten aus dem Westen werden gegen vier aus dem Osten ausgetauscht. Fassungslos erlebt der damals 41jährige, der 1980 wegen Spionage zu insgesamt 13 Jahren Haft verurteilt worden war, die Aktion, die in die Geschichte des Eisernen Vorhangs eingehen wird.

In seinem Buch Die Brücke in die Freiheit erinnert er sich: „Der Bus hielt dann kurz vor der Glienicker Brücke ... Die Tür wurde geöffnet und als erster kam Rechtsanwalt Dr. Vogel herein ... und stellte uns Herrn Burt vor, der damals Chef der Europaabteilung des amerikanischen Außenministeriums war ... Herr Burt begrüßte uns und bestellte Grüße vom amerikanischen Präsidenten Reagan. Alle klatschten Beifall. Benommen vor Glück und Freude lauschten wir den Ausführungen von Herrn Burt, die Herr Kornblum übersetzte.”

 

Dreimal war die Glienicker Brücke Schauplatz des Kalten Krieges. Insgesamt 38 Agenten wechselten hier die Fronten. Als erster überschritt im Februar 1962 der Amerikaner Francis Gary Power, dessen Spähflüge über sowjetischem Territorium eine internationale Krise auslösten, den weißen Strich auf dem Brückenasphalt, der wie auf einem Spielfeld die gegnerischen Mannschaften voneinander trennte.

Erst 23 Jahre später, an eben jenem 11. Juni 1985, stand die Glienicker Brücke wieder im Mittelpunkt eines Agentenaustausches. Nur wenige Monate später galt die Freilassung des wegen „antisowjetischer Agitation und Landesverrat“ verurteilten Anatolij Schtscharanski als gute Geste Michail Gorbatschows, der inzwischen Generalsekretär der KPdSU war.

 

Das Leben als CIA-Spion im Osten und die Glienicker Brücke als Tatort im Agentenaustausch zwischen beiden deutschen Staaten stehen im Fokus der Vorträge, die in der Villa Schöningen mit Eberhard Fätkenheuer angeboten werden. Der „James Bond für die Amerikaner“ erzählt nahe am authentischen Ort seine wahre Geschichte vom Glanz und Elend eines amerikanischen Spions in der DDR, von der Enttarnung durch die Stasi und den dramatischen Stunden vor der Freilassung.

 

Wollen Sie tiefer eintauchen in die Geschichte der Agentenaustausche auf der Glienicker Brücke, dann buchen Sie einen Vortrag von Eberhard Fätkenheuer in der Villa Schöningen.

 

Kontakt: Hanne Bahra

E-Mail: hanne.bahra@villa-schoeningen.de

Villa Schöningen GmbH

Berliner Straße 86, 14467 Potsdam

Telefon: 0331 – 200 17 41

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